Geschichte

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Kranlucken und die umliegenden Dörfer Zitters und Gerstengrund liegen im Kohlbachstal, dass nach dem durchlaufenden Bach „Kohlbach“ benannt wurde. Das Kohlbachstal ist eingebettet in die lange Geschichte des Geisaer Landes. Zugleich ist es untrennbar mit der Abtei Fulda verbunden. Das ehemalige Oberamt Geisa umfasst heute 22 Dörfer und Höfe. Einige werden schon vor der ersten Jahrtausendwende genannt. Zahlreiche Funde weisen erste Besiedlungen um 3500 v. Chr. nach.

Frühgeschichte

Im Mannsberg (699 m), der ca. 6 km von Kranlucken entfernt liegt, wurde ein vorgeschichtliches Hügelgrab aus der Bronzezeit gefunden. Bei der Öffnung des Grabes entdeckten die Forscher: 1 Flachaxt, 1 Absatzaxt, 1 Pfriemen, 1 Armspirale und 1 Diadem. Die Funde werden in die Zeit um 1200 v. Chr. datiert.

Bei Ausschachtungsarbeiten in Kranlucken wurden 1979 Siedlungsreste aus der frühen Eisenzeit gefunden. In einer Tiefe von etwa 1,5 Metern entdeckten die Bauleute drei Feuerstellen, Tierknochen und einige Keramikscherben. Letztere wurden der frühen Eisenzeit 750 bis 500 v. Chr. zugeordnet. Die Entdeckung steht sicher im Zusammenhang mit der keltischen Wehranlage auf dem nahen Schleidsberg. Die Kelten hatten die Gegend etwa seit dem 5. Jahrhundert vor Christus besiedelt.

Erste urkundliche Erwähnung

Kranlucken wird im Vergleich zu den anderen Orten des Geisaer Landes relativ spät zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Als Windold von Kranlucken am 28. September 1197 als Zeuge eine Schenkungsurkunde unterzeichnet, ist Kranlucken bereits ein Dorf mit Sitz eines Ministerialen. Demzufolge hat der Ort schon ein paar Jahrhunderte vor seiner urkundlichen Erwähnung bestanden. Wahrscheinlich wurde er im 7.oder 8. Jahrhundert gegründet.

Die „von Kranlucken“

“Die ehrbaren Leute empfingen ihren Namen von den Dörfern, darinnen sie gewesen waren, und die Dörfer empfingen auch ihren Namen von denen, die zuerst den Acker bauten.” Seit altersher waren fuldische Adlige in Kranlucken ansässig. Der Landbesitz konnte seit dem 11. Jahrhundert vererbt werden. So hatte fast jedes Dorf einen Adligen als Dorfherren.

Der Fuldaer Abtskatalog bezeichnet den Adel von Kranlucken als “vornehmes Geschlecht”, dass heißt als herausragendes Geschlecht. Die „von Kranlucken“ unterteilen sich verschiedene Linien. Seit 1649 gilt der Adel als erloschen.

Heinrich VII. von Kranlucken

Zu den großen Persönlichkeiten aus dem Adel „von Kranlucken“ gehört der Fuldaer Fürstabt Heinrich VII. Heinrich von Craluc wurde 1303 in Salzungen geboren. Am 22. September 1353 wurde er zum Fürstabt von Fulda gewählt. Kardinalbischof von Sabina, Bertrand de Deux, verlieh ihm am 24. November des gleichen Jahres die Abtswürde. In Trier erteilte ihm Kaiser Karl der IV. die Investitur und bestätigte die Fuldaer Rechte und Pflichten. Heinrich der VII. war für lange Zeit der letzte Fuldaer Abt, auf dessen Regierungszeit zunächst noch einmal ein gewisser äußerer Glanz lag.

30jähriger Krieg und die Pest

Die Anfangsjahre des 30jährigen Krieges verliefen im Geisaer Land relativ ruhig. Der erste große Durchzug im „Land an der Straße” geschah im Mai 1626. Im Winter zuvor hatten neu geworbene Fußsoldaten in Schmalkalden Quartier bezogen. Die 1.500 Mann sollten am 21. Mai, dem Fest Christi Himmelfahrt, nach Frankkfurt am Main ziehen. Dabei mussten sie das Amt Rockenstuhl durchqueren. “Aus Angst vor der ungezügelten Soldateska, befahl die Obrigkeit, dass jedermann mit Weib und Kind, Gesinnte, Vieh und bestem Hausrat nach Geisa sich verfüge.” Die Soldaten hatten ihr Lager am Rasdorfer Berg aufgeschlagen. Obwohl das Stift Fulda Wein, Bier und Brot zu ihrer Verpflegung schickte, zogen sie nach Geisa und drangen in die Stadt ein. Dort fanden sie Bürger und Bauern mit ihrem Hab und Gut dicht zusammen gedrängt. Drei Tage lang plünderten, brandschatzten und vergewaltigten sie schonungslos.

Noch schrecklicher als die durchziehenden Heerhaufen wütete die Pest in Schleid und Kranlucken. Sie war durch die vielen Landsknechte aus aller Herren Länder eingeschleppt worden. Begünstigt wurde die Ausbreitung der Seuche, weil die Wintersaat des Vorjahres durch starke Bodenfröste eingegangen war. Wochenlang hatte es nicht geregnet, dazu kam eine unerträgliche Hitze. Die Auswirkungen waren so verheerend, dass zur Ernte fast leeres Stroh eingefahren wurde. Die Menschen waren ausgehungert und besaßen keine Widerstandskraft. In Kranlucken und Schleid starben an manchen Tagen bis zu 9 Menschen. Scheinbar hatte der Amtmann vom Rockenstuhl die Krankheit nicht erkannt, als er allen Bewohner befahl, sich in der Stadt Geisa vor den Soldaten in Sicherheit zu bringen. Einige trugen den Keim bereits in sich und so konnte sich die Pest ungehindert ausbreiten. In Schleid und Kranlucken verstarben von Mai bis August 1626 insgesamt 430 Personen an der Pest. Das war mehr als ein Drittel der Bevölkerung. In dieser ausweglosen Situation gab es für die Menschen nur noch eine Hoffnung – sich unter den Mantel der Muttergottes zu stellen. Über das Pestverlöbnis berichtet der Schleider Pastor Gutwein:

“Es war im Jahre 1626, auf dem 5. August, da haben die beiden Gemeinden Schleyd und Kralöcken ein besonders Gelöbnis gemachte. Die Ursache zu demselben war die Pest, die wie ein Hochwasser schnell und unversehens über den Ulstergrund hereinbrach …und versprachen der seligsten Jungfrau einen Tag in besondere Weise zu feiern, um durch ihre Fürbitten Befreiung zu erhalten.” … Im gleichen Jahr beging man zu ersten Mal das “Schneefest”. Am Tag vorher wurden noch 5 Tote gezählt. Am Festtag starb noch ein Kleinkind. Die Bezeichnung „Schneefest“ stammt aus dem 4. Jahrhundert. Der 5. August ist der Weihetag der Kirche St. Maria Maggiore in Rom, die an jenem Platz gebaut wurde, auf dem im Sommer auf wunderbare Weise Schnee gefallen sein soll.

Doch ein Ende des Krieges und der Gewalt sollte noch immer nicht in Sicht sein. 1630 trat Schweden in den Krieg ein. Aus Angst um ihr Leben versteckten sich die Kranluckener in diesen Zeiten mit ihren Habseligkeiten im Sumpf in den „Mihläckern”. Ein Jahr später wurde das Amt Rockenstuhl von hessischen und weimarischen Truppen heimgesucht. Bei Geisa lagerten 1.700 Mann, die plündernd und mordend durch die umliegenden Ortschaften zogen.

Im September 1631 siegte Schwedenkönig Gustav Adolf in der Schlacht bei Breitenfeld über das kaiserliche Heer. Daraufhin fiel die Fürstabtei Fulda an Hessen. In Schleid wurde ein evangelischer Geistlicher eingesetzt. Im Jahre 1632 überfiel die Kalchenriedische Reiterei den Rockenstuhl, Spahl und Schleid. Als der Kaiser in der Schlacht bei Nördlingen im September 1634 siegte, erhielt der Fürstabt von Fulda sein Land wieder.

Die letzte Hälfte des Krieges gilt, obwohl die Leiden der Bevölkerung bisher schon unvorstellbar groß waren, als die grausamste. Die Menschen waren vom Hunger geschwächt, überall herrschte Mutlosigkeit. So ist es nicht verwunderlich, wenn unter diesen Umständen 1635 die Pest wieder einzog. In diesem Jahr musste Pastor Gutwein weitere 50 Menschen aus Kranlucken beerdigen.

Mit dem Westfälischen Frieden im Jahre 1648 kam endlich der lang ersehnte Friede in das Land. In der Pfarrei Schleid, zu der Kranlucken gehörte, sind schätzungsweise mehr als zwei Drittel der Bevölkerung dem 30jährigen Krieg zum Opfer gefallen. Die meisten Äcker wurden nicht mehr bebaut. Einige Siedlungen in der Pfarrei waren nach dem Krieg menschenleer und zur Wüstung geworden

Vier Jahre nach dem Krieg wurden vier Männer aus den Amt Rockenstuhl bestimmt, die im Auftrag des Fürstabten die Gebäude taxierten und den Viehbestand auflisteten. In Kranlucken waren von 29 Gütern 10 verlassen und verwüstet, weil ganze Familien durch den Krieg ausgelöscht worden waren. Der Viehbestand war erbärmlich. So fanden die Gutachter kaum ein brauchbares Pferd vor.

Großbrand 1793

Am 18. Juli 1793 zog gegen 16 Uhr ein schweres Gewitter über dem Kohlbachstal auf. Blitze und Donner folgten Schlag auf Schlag, aber es fiel kein Regen. Ein Blitz traf den Kirchturm, man konnte von unten ein Loch im Turm sehen. Ein kleines, züngelndes Feuer war zu erkennen. Der aus Südwest kommende Wind fächelte das Feuer an und bald brannte der Turm lichterloh. Ein großer Funkenflug entstand und zündete die Dächer der Häuser, die mit Strohwischen zwischen den Ziegeln gedeckt waren, an. Eine organisierte Feuerwehr kannte man damals nicht. So reihte sich eine Eimerkette aneinander. Obwohl jeder leistete was er konnte, war alle Mühe vergebenes. Die erst im Jahre 1756 eingeweihte Kirche war bis auf die Grundmauern und die Häuserreihe entlang des Kohlbaches mit 11 Höfen abgebrannt.

Der Bruderkrieg 1866

Im Krieg zwischen Preußen und seinen Verbündeten gegen Österreich und Bayern, ging es um die Vorherrschaft in Deutschland. Kranlucken war davon zwar nicht unmittelbar betroffen, jedoch zwangen die Militärs die Bauern zu Spanndiensten. Um sich dem zu entziehen, versteckten sich die Bauern in der Heidekahl, im nahgelegenen Roßberg. Die “Kriegsdienstverweigerer” spannten ihre Pferde kurzerhand vor den Wagen, nahmen ein paar Decken und etwas Proviant mit und fuhren in den unwegsamen Wald.

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Postkarte von 1910

Hochwasser 1913

Das Hochwasser von 1913 war eine der größten Naturkatastrophen, die Kranlucken heimsuchte.

Der 3. Juni 1913 war ein sehr heißer und schwüler Tag. Am Abend stiegen im Süden schwere Gitterwolken auf. Gegen 21 Uhr brach das Unwetter los. In kurzer Zeit stieg das Wasser der Kohlbach und überflutete die Straße etwa 2 Meter hoch.

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Das Bächlein war zu einem reißenden Strom geworden und nahm Häuser, Stallungen und alles was sich ihm in den Weg stellte mit. Auch ein Menschenleben war zu beklagen. In jener Nacht bangte jeder in Kranlucken um sein Leben. Es war ein Wunder, dass es nur bei einem Opfer blieb. Gegen 1Uhr ging das Wasser wieder zurück und am Morgen waren alle Schäden im vollen Umfang zu erkennen. 1910 war die Kirche renoviert worden und kurz vor der Katastrophe hatte man neue Paramente angeschafft. Das Wasser stand bis zum Altar und hatte alles verwüstet. Die Straße von der oberen Brücke bis zur Kirche war ein breiter See. Die Vorgärten und die Brücken waren weggespült.Entlang dem Kohlbach in Richtung Schleid lagen totes Vieh und etliche landwirtschaftliche Geräte. Viele Häuser und Scheunen waren abbruchreif. Das Ereignis sprach sich schnell herum, so dass am andern Tag viele Schaulustige kamen. Nach Angaben von Zeitzeugen sollen es mehrere Tausend gewesen sein. Das Geld zum Wiederaufbau kam von der Regierung von Weimar. Zum Gedenken an die Katastrophe und zum Dank für die Hilfe der Soldaten wurde eine Hochwassersäule neben der Kirche aufgestellt.

Der I. Weltkrieg

Aus dem 1. Weltkrieg kehrten 40 Soldaten aus Kranlucken zurück, gefallen oder vermisst wurden 14 junge Männer.

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1939: Schulkinder mit Lehrer Engelhardt

Der II. Weltkrieg

Aus dem 2 Weltkrieg kehrten 48 Soldaten nach Hause. Gefallen oder vermisst wurden 23 junge Männer. Bis zum 7. Oktober 1946 konnten aus der Kriegsgefangenschaft 17 Soldaten aus amerikanischer, 7 Soldaten aus englischer, einer aus französischer und einer aus russischer Gefangenschaft heimkehren. Bis zum 1. März 1947 wurden weitere 27 Männer aus der Gefangenschaft entlassen. An Silvester 1950 kehrte der letzte Soldat aus russischer Gefangenschaft zurück.

Kriegerdenkmal

Kriegerdenkmal von Kranlucken

Die Nachkriegsjahre

Am Ostermontag, den 2. April 1945, zogen die amerikanischen Truppen ohne jeglichen Widerstand aus Richtung Schleid in Kranlucken ein. Die Amerikaner schlugen ihr Lager in den „Mihläckern“ und unterhalb der Gärten unter der „Unteren Schmiede“ auf. Es kam zu Hausdurchsuchungen und dergleichen mehr. Jedoch waren die Bürger froh, den “Amis” in die Hände gefallen zu sein. Um so größer war die Enttäuschung, als am 6. Juli 1945 das Thüringer Land den Russen überlassen wurde. Erneut gab es Hausdurchsuchungen und andere Schikanen durch die Besatzer.

Die Nachkriegszeit war vor allem auch die Zeit der Lebensmittelmarken und des hohen Ablieferungssolls von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, eine Zeit des Wartens auf die gefangenen Soldaten und die Trauer um die Gefallenen. Dazu kam die Angst vor den Soldaten. In Kranlucken wurden 5 Wohnhäuser vollständig von den russischen Besatzern genutzt. Einige Offiziere wohnten in verschiedenen anderen Häusern. Gleichzeitig kamen noch 34 evakuierte Familien und Volksdeutsche aus Jugoslawien. Das Dorf musste Tische, Stühle, Betten, Matratzen und Federbetten an die Soldaten stellen. Die Wohnungsnot war groß. Im April 1946 meldete der Bürgermeister dem Landrat, welche Bauern im 2. Halbjahr ihr Ablieferungssoll nicht erfüllt hatten. Die hohen Abgaben drücken die Bauern nieder. Bürgermeister Wehner schrieb an den Landrat: “Die Ablieferungsnorm der Gemeinde Kranlucken ist zu hoch, unsere Flur ist noch nicht separiert, wir haben meist steiniges, hängendes Land. Es ist unmöglich 1022 dz Frucht und die Rückstände aus dem vorigem Jahr zu liefern.“ Die Kosten, die dem Dorf durch die Besatzung entstanden, wurden auf insgesamt 17.103 Reichsmark geschätzt.

1952 begann die Kollektivierung der Landwirtschaft. In Kranlucken entschloss sich jedoch niemand dazu, obwohl das Angebot verlockend war, denn diese Bauern bekamen Zuteilung an Futtermittel zu niedrigen Preisen und erhielten für ihre Produkte den doppelten Preis, die so genannten “freien Spitzen”. 1953, acht Jahre nach dem Krieg, setzte auch für die Bauern leichtes “Tauwetter” ein. Seit Juni wurden jene Landwirte nicht mehr bestraft, die ihr Soll nicht abliefern konnten. I

Die Jahre 1960 und 1961

Fünfzehn Jahre nach dem Kriegsende begann sich die Landwirtschaft allmählich zu erholen. Das hohe Ablieferungssoll und die daraus resultierenden Niedrigabgabepreise belasteten die hießigen Bauern sehr. Nur durch harte Arbeit konnten sie ihre Lage verbessern. Die Industrie war kaum in der Lage, Technik für Privatbauern zur Verfügung zu stellen – das passte auch nicht in das Konzept der SED-Regierung.

Hatten die Landwirte den ersten Kollektivierungsversuchen mit all ihren Angeboten widerstanden, so wurde 1960 die Zwangskollektivierung durchgesetzt.

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Im Früjahr 1961 waren jedoch 28 Kranluckener Bauern aus der LPG wieder ausgetreten.

Im August stationierte die Regierung ein Exempel und vertrieb den Bauern Hermann Fink und seinen Sohn Willi unter unmenschlichen Bedingungen in den Westen.

Der Ehefrau wurde die Nachreise bewilligt. Die zwei anderen Kinder wurde nach Sachsen evakuiert. Aus Angst vor weiteren Evakuierungen zogen die anderen Bauern ihre Kündigungen wieder zurück.

Die Wende 1989

Durch den immer größer werdenden Druck seitens der DDR-Bevölkerung, die Politik der Perestreuka von Michael Gorbatschow und die schlechte wirtschaftliche Lage des Landes, sah sich die Regierung gezwungen, am 9. November 1989 den „Eisernen Vorhang“ zu öffnen. Vorausgegangen waren zahlreiche Friedensgebete sowie friedliche Demonstrationen unter dem Leitspruch „Wir sind das Volk“. Ebenso in Kranlucken lud Pfarrer Gerhard Arnold montags zum Friedensgebet ein. Auch heute ist es vielen noch unbegreiflich, dass der Zusammenbruch des Sozialismus weder von KGB noch Staatssicherheit verhindert oder von einem westlichen Geheimdienst erahnt wurde.

Literaturhinweise:

Weiterführende Literatur über Kranlucken und das Kohlbachstal ist erhältlich bei der Einheitsgemeinde Schleid, Telefon 036967/75249.

  • Festschrift „800 Jahre Kranlucken“
  • „Kranlucken, zu seiner Geschichte bis 1700“
  • „Kirchengemeinde Kranlucken“
  • „Zur Geschichte der Kohlbachhöfe im Geisaer Amt“
  • Festschrift „1050 Jahre Zitters“